Die laufenden Kosten für einen Whirlpool hängen stark davon ab, wie oft man ihn nutzt. Hier kann also lediglich ein grober Überblick geschaffen werden, der jedoch durchaus als Anhaltspunkt dienen kann.

Whirlpool: Wie groß ist der Stromverbrauch

Der Stromverbrauch eines Whirlpools ist stark abhängig davon, wie oft und wie lange der Pool genutzt wird und auch, wieviel Wasser sich darin befindet. Ein weiterer Faktor ist die Umgebungstemperatur, der Whirlpool verbraucht mehr Strom, wenn er bei winterlichen Umgebungstemperaturen zum Einsatz kommt, als wenn man im Sommer die Wassertemperatur halten möchte.

Ein Whirlpool hat verschiedenste Stromverbraucher, angefangen von der Wasserpumpe und der Heizung bis hin zu den Massagedüsen. Somit hängt der Energieverbrauch von all diesen Faktoren ab. Das unabhängige „Institute for Innovative Design – INDESIGN“ hat mehrere Verbrauchertests verglichen und einen Stromverbrauch von 2.500 kWh bis 8.000 kWh festgestellt, wenn der Whirlpool täglich für eine halbe Stunde genutzt wird. Damit kommt man jährlich auf Energiekosten von 735 bis knapp 2.400 Euro. Was ziemlich viel klingt, ist auf den Tagesverbrauch umgerechnet absolut im Rahmen: zwei bis sieben Euro kostet dann ein halbstündiges Bad im heißen Wasser, den Energieverbrauch betreffend.

Wasserverbrauch im Whirlpool

Wird das Wasser im Whirlpool entsprechend gepflegt, so ist ein Wasserwechsel nur etwa alle drei Monate notwendig. Viermal pro Jahr darf das Wasser aber komplett getauscht werden und der Whirlpool entsprechend gereinigt. So vermeidet man, dass es zu chemischen Reaktionen durch Desinfektionsmittel und Wasseraufbereitungsmittel kommt und das Material des Whirlpools darunter leidet.

Geht man davon aus, dass ein Whirlpool kleiner Größe zwischen einem und zwei Kubikmetern Wasser fasst, so kann man von jährlichen Wasserkosten zwischen 20 und 40 Euro ausgehen. Dies hängt natürlich stark von der Entwicklung des Wasserpreises ab.

Whirlpool Kosten: Was sonst noch anfällt

Neben Energiekosten und Wasserkosten fallen noch Wasserpflegemittel und Wasserreinigungsmittel an, hinzu kommen Teststreifen zur Überprüfung des pH-Wertes – dies sollte man regelmäßig machen.

Gegebenenfalls dürfen auch noch Mittel zum Einsatz kommen, die die Schaum- und Algenbildung verhindern. Dazu kommt es vor allem durch Rückstände von Duschgels und Cremes. Durch das Duschen vor dem Genuss des eigenen Spas kann also die Wasserqualität wesentlich besser erhalten werden. Wie auch vor dem Saunagang sollte man nach dem Duschen mit Seife oder Gel unbedingt noch gut nachspülen.

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